Memo an mich – Danke

Ich fühle das Leben intensiv.

Es durchschüttelt mich am ganzen Körper.
Zunehmend realisiere ich die Geschichte meiner Mitmenschen.
Sehe was ist. Sehe immer mehr, finde Zusammenhänge und erkenne aus einer allgemeineren, umfassenderen Perspektive heraus.
Höre auf meine klaren ersten Impulse, seien es Blitzgedanken, Blitzbilder oder Blitzgefühle.
Ich sehe Visionen, mögliche Zukunftsszenarien, meine sowie der Menschen, mit denen ich eine tiefe Verbundenheit spüre.
Glaube an meine Gaben. An meine Wahrnehmung. Sie ist der Schlüssel und die Basis all meines Erlebens. Im wahrsten Sinne.
Die Begegnung mit einigen bestimmten Menschen, die in mir etwas wertvolles erkennen, verschafft mir weiterhin Vertrauen in meine Fähigkeiten. Sie können mich sehen.
Danke dafür.
Unsere Verbindung entsteht und ist jetzt aus gutem Grund. Der Zeitpunkt ist immer wichtig und nie Zufall.
Auch sind jene wenigen Menschen meine einzige stetige Erinnerung an diese Welt des Nicht-Sichtbaren, hier im kühlen Deutschland, in einer Umgebung, in der das Sichtbare und die Sinne unser aller Leben bestimmen zu scheinen.
In Liebe denke ich an meine Freunde und Familie, an all diejenigen, die noch kämpfen müssen, und wünsche ihnen ein leichtes Bewegen und Vorankommen in dieser Welt.
Möget ihr alle in eurem Lichte erblühen!

Ich gelobe mir selbst Achtung vor meinen Träumen zu bewahren, vor jedem Leben, jedem Hilferuf eines anderen, jeder Chance zu dienen, etwas Schönes wahrzunehmen und jemanden in seinem Potenzial zu erkennen und zu fördern.

Viel bin ich in Gedanken bei M., ich liebe sie, doch bin ich nicht ihretwegen hier. Ich bin hier, weil es mich hierhin gerufen hat. Ich gelobe mir selbst, auch im rauhesten Sturm, diesem stillen inneren Ruf stets zu folgen. Er weiß, an welchem Ort meine natürlichen Gaben und Fähigkeiten, meine Eigenschaften und meine ureigene Perspektive ihren fruchtbarsten Boden finden.
Darum geht es. Ums Dienen.

Und doch behalte ich stets die Möglichkeit, dass alles eine Illusion ist. Alles Nicht-Geistige, jedes gesprochene Wort und alle Materie, kann in der Realität eines anderen eine gänzlich andere Bedeutung bewirken. Etwas als festgelegt, unüberwindbar, statisch oder deterministisch hinzunehmen, bedeutet einer Illusion zu verfallen.
Ich programmiere mir damit meine eigene Ent-Täuschung. In Wirklichkeit ist jeder Ist-Zustand, jedes Sein eher ein Fluss, ein Werden.

Mein Leben erfordert von mir ein Höchstmaß an Beherrschung und Konsequenz, an Willen und Durchhaltevermögen, an Vertrauen und Selbstreflexion, um meinem Lebensweg gerecht zu werden.
Dies geschieht zum Nutzen aller.
Ich leite aufgrund meiner Gaben verantwortungsvolle Auf-Gaben in diesem Leben ab. Ihnen allein obliegt mein Gewissen.
Stets der höchsten Ethik und Moral gedient zu haben ist mein Ziel vor dem Tod.
Keiner Vergeudung meines Potenzials möchte ich mir bewusst werden. Das gelobe ich mir.
Mit ein jeder glücklichen Position im Leben geht eine bestimmte Verantwortung einher. Dies möchte ich vorleben, aufdass mein Handeln wieder andere inspirieren und motivieren möge.

Mir fällt es schwer, ja tatsächlich braucht es all meine Energie, das Leid anderer zu (er-)tragen. Ich scheine für deren Emotionen stets offen zu sein, übernehme sie, noch ehe ich sie fassen kann.
Umso mehr meine Masken abfallen und mein wahres unendliches Selbst sich offenbart, desto durchsichtiger wird die Grenze zwischen mir und jedem anderen Wesen.
Ich erfahre, was es bedeutet von der Dualität, dem Getrenntsein, in die Einheit, die Verschmelzung zu gelangen. Ich beginne zu verstehen, was mit einer gemeinsamen Seele gemeint ist.
Selektiv gehe ich daher vor, mit wem ich bin, um mich nicht zu überfordern.

Ich sehe meine Möglichkeiten, doch finde so oft nicht die Brücke, um zu helfen und zu dienen.
Ohne klare Impulse und Bitten, ohne das Licht und die Hoffnung meines Gegenübers, inmitten so vieler Herausforderungen und Entscheidungen mit Folgen, fühle ich mich nahezu ohnmächtig und machtlos.
Womöglich fordert niemand außer mir selbst?
Womöglich geschieht es, wie es soll, auch wenn ich immer mein Bestmögliches gebe.
Inwiefern kann ich wirklich meinen Absichten nach schaffen? Und wie gelingt mir das immer?
Ist die reine Kommunikation, das Herz auf der Zunge, der Weg dahin?

M. ist der Wahnsinn! Sie ist wunderschön, liebevoll und so stark!
Ich liebe es, sie zu beobachten. Wie elegant, lichtvoll, bedacht, weise und kraftvoll sie mir erscheint! Sie offenbart mir das weibliche Antlitz Gottes,
dafür bin ich ihr zu ewigem Dank verpflichtet.

Sie ist die erste wahrhaftige Lichtkriegerin in meinem Leben.
Königin der Sonne.
Meine Muse, mein Lehrer und mein Pfad zugleich.
Die Liebe vereint.
In ihrer Anwesenheit pflege ich ausschließlich lichte Gedanken. Sie fördert auf natürliche Weise mein Bestes, mein inneres Licht.
Ich bleibe dadurch bei mir, bleibe ich.

Sie und A. sind mir Spiegel meiner selbst.
Inspiration, Maßstab, Wegweiser und sogleich Toröffner der Möglichkeiten meiner eigenen Entwicklung. Mein Yin und Yang.
Wirkliche Schicksalsbegegnungen, denn vorbestimmt war es, dass wir uns treffen.
Liebende, die in mir die Aufhebung des Getrenntseins bewirkt haben.
Personifikationen meiner Sehnsüchte, meiner Unbewusstheit und meiner Leidenschaften.
Sie sagen mir, wer ich bin und als wer ich wahrgenommen werde.
Wer ich sein möchte und zu wem ich werde.
Durch sie begreife ich mich als Ganzes, in meiner vollendeten Individualität.
Sie beide untereinander sind die Dualität, die in sich verschmilzt.
Für mich, zur Einheit, dem ganzheitlichen Bild.
Auch ihr Verhältnis zu mir stellt eine Dualität dar, die erst polar erscheint, sobald einer von uns sich selbst wählt und damit trennt.
Wir sind derart miteinander verbunden, das wir miteinander eine Fülle verspüren, die fehlt, wenn wir uns nicht mehr berühren.
Heute glaube ich an Seelenpartnerschaft, oder daran, dass zwei Wesen in ihrem tiefsten Kern miteinander verbunden sind. Daran, dass ich mit einigen wenigen Menschen auf eine Weise verbunden bin, die zwei Magneten gleicht.
Zwei unterschiedlichen Wesen, deren Funktion erst klar wird, wenn sie aufeinander stoßen.

Ich begegne ihnen erst, wenn wir unabhängig voneinander die Reife füreinander erworben haben

Mein größtes Glück ist, dass ich sie gefunden haben, in noch so jungen Jahren.

Es kann nur noch besser werden.

Danke, Leben.

 

 

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