Als Acid mein Bewusstsein erweiterte

Während mein erster Konsum von Acid vor bald sechs Monaten mitten in einem natürlichen Dschungel Sloweniens  am Wasserfall begann, sollte dieser am Meer auf Gomera stattfinden. Ich kann mir keine traumhafteren Kulissen für ein bewusstes umfassendes Erleben der unmittelbaren Umgebung vorstellen.

Ich hatte mir für Montag und Dienstag diese Woche zwei freie Tage eingeräumt. Keine Erledigungen, keine Treffen und auch meine Nahrungsvorräte waren bis Mittwoch morgen gedeckt. Während der Tage wollte ich mir den Raum nehmen das Klangauge zu meiner Priorität zu machen und mich vollends in diesen märchenhaften Ort einzulassen, in dem ich derzeit leben darf.

Am Montag erfuhr ich, dass Johannes, ein mittlerweile sehr verbundener Freund und unser nächster Nachbar, Acid dabei hatte und sich nach langer Auszeit einen Trip gönnte, während er die Zeit abseits der Ortes an unseren Höhlen und im Meer verbringen wollte, während er seinen liebevoll handgemachten Schmuck an einem ebenso liebevoll angefertigten Naturstand den Passanten verkaufte. Er könnte ebenso eintauchen in die direkte Naturerfahrung, wie in all die Begegnungen, die ihm vorbeigehende Menschen mit viel Ruhe verschafften.

Am Dienstag morgen sprach ich ihn auf das Acid an, welches er mir umgehend anbot. Für gewöhnlich verkaufe er es im Sommer auf Festivals, und bezieht unter anderem daher sein Einkommen, doch für bestimmte Menschen würde er es zur Verfügung stellen. Ich bin ihm dankbar dafür, dass er mich zu diesen zählt und mir somit meinen gestrigen Tag ermöglicht hat.

Ungefähr eine halbe Stunde, nachdem er mir einen Tropfen auf die Zunge legte, wollte ich meinen neu gefunden Platz auf der Mauer der Finca Argayall, von wo aus man auf das Meer und die Berge Ausblick hat, verlassen. Ich ließ also all meine Sachen stehen, wohlwissend dass ich demnächst zurück kommen werde und hier niemand etwas wegnimmt, und machte mich auf den herrlichen Pfad Richtung Hafen. Schon nach wenigen Schritten traf ich auf Philip, und mir war bereits klar, dass er zu den ganz wenigen Menschen gehört, mit denen ich einen Trip starten möchte.

Ich weiß, dass ich auf alle klar komme, aber ich weiß aus meiner Erfahrung auch, dass ein bestimmtes Mindset es mir einfacher macht innerhalb meines bewussten Empfindens zu bleiben. Philip hat dieses Mindset. Er ist äußerst zuvorkommend, achtsam, freundlich wie wohlgelaunt. Stets. Er zeigte mir seinen neu entwickelten Angelspeer und ich spürte bereits eine große Freude aufkommen. Der Trip sollte beginnen, ebenso wie mein erster.

Ich wurde schlagartig immer heiterer. Strahlte bis über beide Wangen, freute mich an allem und konnte zunehmende Dankbarkeit entwickeln. Wir trennten uns wieder an seiner Angelstelle und ich ging den Rest des Pfades in bester Laune alleine weiter. Immer wieder blieb ich an den Klippen stehen. Bestaunte den gewaltigen Berg vor mir, ebenso wie das rauschende Meer. Toll. Einfach toll hier zu sein.

Am Hafen angekommen merkte ich schnell, dass ich keine Lust hatte auf Autogeräusche, die mir so unnatürlich schienen, dass ich darüber lachen musste, dass es so etwas gibt. Ich drehte mich also um und beschloss wieder zurück zu gehen, lieber bin ich unter einigen wenigen Menschen am Meer, als hier unter all den Touristen und dem Verkehr.

Ich geh also grade wieder am Strand vorbei, da erblicke ich Y. Das gelingt mir auch nüchtern zuverlässiger als ein Navi, diese Ausstrahlung erkenne ich unter allen anderen sofort.

Ich ging den Strand hinunter, nachdem ich noch kurz bei der weltbesten Eisdiele anhielt, um bewusst den Weg dahin zu gehen, um diese eine Eisverkäuferin wieder zu treffen (und mir erneut ein Erdnuss-Brownie-Eis zu gönnen). Ich kenne ihren Namen nicht, aber sie ist wundervoll! Bildschön, immer gut drauf und sehr höflich. Ich gehe gerne in diese Eisdiele.

Bei Y. angekommen konnte ich mein Glück dann tatsächlich kaum noch fassen. Ich ließ mich einfach darin baden. Meine Güte, was war das für ein intensiv ergreifendes Gefühl in der Sonne, vor dieser Frau und hinter ihr dem leuchtenden Meer zu stehen. Bildschön. Wahnsinn! Ich konnte nur noch schwer das Lachen für mich behalten, das Glück war einfach zu übermächtig.

Ihr Bruder Jamil erschien. Seit Tagen höre ich von ihm, aber wir sind uns nie begegnet. Jetzt war der perfekte Moment, denn Jamil sollte neben Philip und Johannes der einzige an diesem Tag sein, in dessen Anwesenheit ich mich vollständig und ohne jegliche Widerstände fühlte. Ich verstand ihn, und er mich. Wir waren auf einer Ebene, zumal er bereits einige Acid-Trips hinter sich hat und ein ebenso bewusster und lebensbejahender Mensch zu sein scheint. Er hat grade seine freie Ausbildung auf Demeter-Höfen beendet und scheint ein Mensch zu sein, der verstanden hat, dass er der Erschaffer seiner Realität ist und das auch umsetzen kann. Danke dir für diese Begegnung.

Jamil lud mich ein mit einigen bekannten Pommesbude zu essen und so setzte ich mich zur Gruppe hinzu. Nachdem sich die Gespräche ausschließlich um Themen kreisten, die mich eher langweilen, wie die Auswahl der passenden Sonnencreme, schauten Jamil und ich uns an. Er meinte „ich könnte hier jetzt nicht sitzen an deiner Stelle“ und ich nahm das umgehend als Anlass, dass es sicher nicht unfreundlich sei wegzugehen. Zwar belustigten mich die Gespräche, aber ich könnte mir wahrlich schöneres vorstellen, was es wert ist den Fokus darauf zu richten.

Und so nutzte ich einige Minuten alleine, um mich dem Meer und den Wolken hinzugeben. Was für ein Theater die für uns fabrizieren!

Vier nebeneinander schwebende Wolken schienen plötzlich wie ein Daumenkino. Die erste Wolke zeigte mir, wie sich ein Mann und eine Frau begegneten. In der zweiten Wolke umarmten sie sich, die dritte zeigte beide aufeinander liegend und die vierte letztendlich, wie beide miteinander verschmolzen.

Die Wolken waren in jeder Sekunde in Bewegung, wie ein animiertes Bild. Sie änderten ihre Form langsam, aber deutlich.

Es erschienen Regenbogen am ganzen Himmel, nicht so klar wie übliche, aber erkennbar. Ich musste abermals lachen, über mich selbst und die ganze Welt. Wie lustig, dass ich Regenbogen sehen kann.

Was mich mitunter am meisten erfreute, war der Moment, in dem das angeschwemmte Wasser wieder ins Meer zurückfloss. Tausende von leuchtenden Perlen schienen den Sand entlang zu rollen, ein unglaublich schöner synchroner Vorgang! Mit jeder Minute schien ich die Wellen mehr und mehr verstehen zu können. Ich erkannte ein Muster im System der Wellen, welches sich wiederholte. Immer und immer wieder. Nach wenigen Momenten hatte ich das Prinzip so weit verstanden, dass ich bereits mehrere Dutzend Meter hinaus eine anströmende Welle erkennen konnte, ehe sie sich aufbäumte. Ich wusste, wo das Wasser mit welcher Intensität aufkommen würde. Einmal durchschaut wirkte die Berechnung der Wellen wie der simpelste mathematische Akt.

Ich ging ins Wasser. Ließ mir viel Zeit jeder Berührung an meinem Körper Raum zu geben. Ich genoss und musste immer wieder lachen, weil mir mein Leben und die Umgebung so schön erschienen. Ja, das sind sie auch. Ich habe wirklich großes Glück im Leben und allen Grund zur Freude.

Ich schwamm, wie ich noch nie geschwommen bin. Aalglatt. Mein Körper erweckte zum einen in der Magengegend das Gefühl besonders leicht, nahezu leer zu sein, gleichzeitig verspürte ich eine atemberaubende Kontrolle über jeden Teil meines ureigenen Tempels. Ich wusste mit selten erlebter Klarheit wie ich mich am günstigsten zu verhalten und im Wasser zu bewegen habe. Ich bin lange Jahre viel geschwommen, aber so kräftig und agil wie unter Acid noch nie. Schon gar nicht in meiner aktuellen untrainierten körperlichen Verfassung.

Einige Begegnungen folgten noch am Strand, die mir sehr klar waren, da ich gleichzeitig für alles sensibel war, was im anderen und mir vorgeht, aber auch das Rüstzeug hatte damit hervorragend umzugehen.

Ich bin mir sicher, dass uns während Trips wie dieser nichts begegnen kann, was nicht bereits in uns ist und fruchtet. Etwas, dem wir viel Aufmerksamkeit und Energie geben. Während Trips wie dieser ist es unmöglich auf etwas zu stoßen, was nicht bereits da ist. Daher dienen sie mir auch als Reflexion meines eigenen Bewusstseinsstandes und das Resultat dieser Überprüfung stimmt mich freudig. Mein Tag war im Großen und ganzen wie jeder andere auch: voller Wunder, Magie, unbeschreiblicher Natur und Menschen, die das Beste in mir wecken. Mein Grundton bestand aus purer Freude und Dankbarkeit für all das, was ich erleben darf. Und eben deshalb kann ich mich so gut darauf einstellen, was mich während der Trips erwartet und welches Setting ich mir wähle.

Was mich Trips wie diese gelehrt haben, ist, dass ich der Erschaffer meiner eigenen Realität bin. Dass ich eine nahezu göttliche Kraft habe, bestehend aus meinem Bewusstsein und meinem freien Willen, die es mir ermöglicht mein äußeres Umfeld selber zu wählen, mitzuverändern und zu gestalten. Und das aus dem Inneren heraus, weil ich all die Mechanismen bereits bei meinen eigenen Glaubensvorstellungen und Einstellungen implementiert und angewendet habe. Ich kann mir meine Welt machen, wie sie mir gefällt, im wahrsten Sinne. Jeder kann das, die wenigsten nehmen jedoch diese radikale Eigenverantwortung, die überhaupt nichts abstraktes an sich hat, wahr.

Ich bin gleichzeitig die Ursache für alles, was ich erlebe, so wie ich durch alles was ich bin und tue auch eine Wirkung auf mein Umfeld und meine Mitmenschen habe. Immer! Ich bin überzeugt, dass es gar nicht anders geht.

Nachdem ich einen spannenden Moment nach dem anderen für mich selbst wahrnahm, beschloss ich meine Sachen zu holen. Ich hatte Lust mich wieder zu bewegen.

Während ich also abermals den Pfad entlang der Klippe spaziere, merke ich, dass ich keine Lust auf Sandalen habe. Ich ziehe sie aus und weiß, dass ich den Weg erfolgreich barfuß meistern werde. Es ist eine schwierige Stelle, mit vielen kleinen und größeren Steinen, die ich erst seit neuestem überhaupt mal ohne Schuhe betrete. Ich gehe also vor mich hin und begreife, wie einfach das barfuß gehen ist. Ich gehe schneller, bis ich vom Joggen ins Sprinten übergehe.

Ich beschleunigte nach Belieben und bremste ungehindert mit meinen Füßen auf den Steinen, ohne mich zu verletzen. Ich wusste sehr klar, was ich tat und spürte eine wahnsinnige Kontrolle über meinen Körper. Ich rannte, bis ich merkte, dass sich meine Atmung vertieft und begann dann wieder normal weiterzugehen.

Während zwei Wanderer auf mich zukamen entdeckte ich, dass ich mein Selbst vom Körper trennen kann. Es war, als sei ich knapp über oder neben mir und könnte neutral beobachten, was mein Körper offensichtlich unterbewusst und automatisch anstellt. Lustig. Ich war gespannt darauf, wie ich mich den beiden Wanderern gegenüber verhalten würde. Just in dem Moment, in dem wir uns tangierten, scannten meine Augen die beiden von oben bis unten ab. Interessant. Warum mache ich das? Hat wahrscheinlich etwas mit tief sitzenden Bewertungsmustern zutun, und die beiden schnitten bei mir so ab, dass wir wohl wenig gemeinsam haben und sie nichts bei mir triggern, daher ging ich weiter.

Das mit dem Unterbewusstsein ist eine für mich sehr spannende Geschichte. Mit Jakob sprach ich heute über das Träumen. Ich kann mir vorstellen, dass je mehr Zeit wir im Wachzustand bewusst verbringen, desto mehr wird sich unser Unterbewusstsein nachts während unserer Traumphase austoben wollen. Das kann bedeuten, dass wir mehr träumen oder intensiver. Gleichzeitig Schulen wir unser Bewusstsein tagsüber so weit, dass es uns möglicher wird unsere Träume zu begreifen.

Auch das Barfußgehen trainiert Bewusstsein sowie Unbewusstsein.

Bei meinen Sachen angekommen setzte ich mich sofort ans Klangauge. Vom ersten Moment an fühlte sich mein Spiel anders an als sonst. Stimmiger, flüssiger und konzentrierter. Ich traf endlich auch mit Links alle Töne wunschgemäß. Und ich spielte eine Melodie, die ich noch nie zuvor gespielt hatte. Ich war fasziniert von meinen spielerischen Fähigkeiten und der Musik, die wohl durch meine Hände entstand.

Jörg, der mit Ute zusammen für die Feuershow übte – was mich ungemein belustigte, wie die beiden miteinander tanzten, setzte sich vor mich und hörte zu. Das hatte er noch nie gemacht! Ich fühlte mich wie ein Meister des Instruments und fähig jeden beliebigen Ton und jedes Lied auf Anhieb ohne bewusste Anschlagtechnik zu spielen. Wahnsinn!

Ich spielte noch einige Zeit vor mich her, ehe ich kopfschüttelnd vor Ungläubigkeit meine Sachen einpackte.

Ich wollte wieder zum Strand und traf nach wenigen Metern auf Jakob. Natürlich musste ich ihm von meinen neu gewonnenen Fähigkeiten berichten. Mir war einerseits klar, dass ich diesen Zustand nüchtern nicht ohne weiteres abrufen kann, aber ich würde mich daran erinnern können und so darauf hintrainieren. Diesen Fortschritt beim Instrument zu machen kam mir vor wie ein Quantensprung, denn nach den ersten drei Wochen gelingt es mir mittlerweile schwieriger eine Entwicklung mit dem Instrument zu beobachten.

Am Strand trafen wir wieder Jamil. Jakob und er haben sich auf einem Rainbow vor zwei Jahren kennengelernt… Unglaublich, wie klein die Welt ist.

In dieser Phase des Trips habe ich mich meistens einfach meinen aktuellen Wahrnehmungen hingegeben. Die optischen Halluzinationen in Form von sich wandelnden Wolken und der scheinbar beweglichen Bergwand blieben, und meine Zeit kam mir kostbarer vor denn je.

Nachdem die anderen sich entschieden zum Plaza zu gehen, begann ich etwas verwirrt zu werden. Ich war mir unsicher, ob ich bei Ihnen bleiben und mitgehen wollte, oder alleine verweile. Dann kam mir noch in den Kopf, dass ich zur Bank gehen und Geld abheben könnte… Und als ich dann vor der Gabelung unschlüssig wurde, wohin ich denn nun abbiegen sollte, beschloss ich nichts davon zu machen. Das war mir schon wieder viel zu viel Kopf und zu anstrengend. Ich würde einfach alleine den Trip am Meer ausklingen lassen.

Als ich mir an meinem Lieblingsklippenvorsprung noch eine Tüte gedreht und eine Weile den Wellen zugesehen hatte, überkam mich ein Impuls wieder alles einzupacken und weiterzugehen. Ich war grade einige Meter gegangen, da erblickte ich noch Johannes und Philip beim um die Ecke gehen. Ich eilte ihnen hinterher ehe sie mich entdeckten und warteten. Wir füllten noch unsere Flaschen am Quellwasseranschluss auf und machten uns dann gemeinsam zur Schweinebucht, ein verborgener Sandstrand  mit Dutzend Höhlen und Hippies, der zwar nur wenige Meter von meinem täglichen Aufenthaltsort entfernt ist, trotzdem noch nie von mir besucht wurde.

Mein Trip war weitestgehend vorüber. Sieben Stunden nach der Einnahme, das ist mehr als doppelt so lange, wie meine üblichen Pilztrips. In der Schweinebucht lernte ich Jaheza kennen, eine junge Spanierin aus Barcelona, die mir an diesem Tag besonders durch ihre variantenreichen Mimiken der wahrhaftigste Mensch zu sein schien.

Wir verstanden uns gut, sie setzte sich zu mir, sie interessierte sich für das Klangauge und wir kamen uns näher. Ich habe die Stunden mit ihr sehr genießen können und bin dankbar, dass dieser Trip, wie auch mein letzter, von Anfang bis Ende ein geschmeidiger Flow mit wunderbaren Menschen war.

Ich kann mir kein besseres Setting für mich vorstellen. Die Auswahl der Umgebung und Mitmenschen ist bei Trips meiner Meinung nach sehr ratsam. Um unwohle Situationen zu vermeiden ebenso, wie um das größtmögliche Potential aus uns zu wecken.

Wir aßen am Lagerfeuer, unterhielten uns angeregt wie angenehm, lernten uns kennen, bestaunten die Triangel am Himmel bestehend aus dem oben thronenden Mars, sowie den kräftig leuchtenden Mond und Venus als Basis. Die männliche Kraft, getragen von der weiblichen.

Am Tag zuvor war die Konstellation noch eine andere. Mond und Venus waren vertauscht. Am Tag darauf wurde schließlich das Dreieck aufgelöst und Mond, Mars und Venus bildeten von oben nach unten eine Linie. Verrückt, was da oben so alles geschieht.

Später in der Nacht war mein Verstand noch so klar, dass ich tatsächlich den riskanten Weg durch die Wellen kletternd über die Felswand noch nach Hause gegangen bin. Ich wusste, dass ich es schaffe. Nachdem ich kurz das Muster studierte, in dem die Wellen den kleinen Bach durchpressten, durch den ich klettern muss, war mir der Moment bewusst innerhalb dessen mein Zeitfenster läuft, ehe ich von den Wellen im Dunkeln mitgerissen werde.

Im Bett angekommen habe ich in dieser Nacht nicht geschlafen. Obwohl mein Körper mir Müdigkeit signalisierte wirkte mein Geist ungemein klar und energiereich.

Beim nächsten mal mache ich noch einen ausgiebigen Nachtspaziergang.

Zusammenfassend möchte ich noch gerne festhalten, was mir auch von anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, gespiegelt wird:

Dieser Blog kommt meinem Erleben auf Acid nicht im geringsten nach. Was alles passiert und in welcher Tiefe ich Bedeutungen für mich erkenne, ist nicht an andere weiterzugeben. Dafür fehlen mir die Worte. So ein Erleben sollte vielleicht in erster Linie dem eigenen Wachstum dienlich sein. Die Resultate, die ich daraus für mein weiteres Leben ziehe, die wiederum werden für andere erkenntlich und können so weitere Früchte tragen.

5 Kommentare

  1. Es ist sehr schön zu lesen, dass drogeninduzierte Erfahrungen so bewusst wahrgenommen und erfahren werden können und es nicht nur ein blosses „abschießen“ oder zudröhnen ist!!
    Man hat direkt das Gefühl, die Droge hat in diesem Fall genau das gemacht, wofür sie da ist, nämlich das Bewusstsein erweitert! 😊
    Ich finde es immer toll, wenn man auf solchen ‚Reisen‘ gewisse Einsichten hat, die man dann nüchtern auch noch versteht und nachvollziehen kann.
    Alles Liebe cao

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    1. Ich auch 😃
      Wir können so viel lernen aus den intensiven Erfahrungen im Leben und es als Rüstzeug nutzen, wäre doch schade das nicht zu nutzen und nur als Entertainment zu sehen 🙂

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  2. Wirklich ein toller Trip, das Lesen hat mich richtig mitgerissen. Da hattest du echt das perfekte Set/Setting.

    Je mehr du über Gomera schreibst, umso mehr möchte ich diesen Ort mal besuchen 🙂

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    1. Sag bescheid, wenns so weit ist 😀

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      1. Werd ich. Freu mich schon drauf 🙂

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